Sager + Wilde
Mo–Fr 17–24, Sa–So 12–24 Uhr (laut OSM, ungeprüft)
Weinbar an der Hackney Road mit offenen Weinen von kleinen Erzeugern und Kerzenlicht.
Für Gruppen vorab buchen.
London · Shoreditch · Sehen
Wohnräume aus 400 Jahren in Armenhäusern aus dem 18. Jahrhundert in Hoxton, mit Gärten aus jeder Epoche.
In Hoxton an der Kingsland Road liegt hinter einem Vorplatz eine lange Reihe niedriger Backsteinhäuser aus dem frühen 18. Jahrhundert. Hier wohnten einst Witwen, heute erzählt das Museum, wie Menschen in London seit rund 400 Jahren wohnen. Durch eine Folge von Zimmern gehst du von der Kaminstube früherer Jahrhunderte bis in die moderne Wohnung, jedes bis ins Detail eingerichtet, mit Möbeln, Tapeten und all dem Kleinkram, der ein Zuhause ausmacht.
Die neuen Säle im Untergeschoss fragen, was «Zuhause» für verschiedene Menschen bedeutet. Unvergesslich ist etwa ein westindisches Wohnzimmer um 1976 voller Glitzerkissen und Souvenirs. Fast unvermeidlich vergleichst du dabei mit deiner eigenen Wohnung. Hinter dem Gebäude liegen Gärten, die den Stil verschiedener Epochen zeigen, dazu ein Kräutergarten, vor allem im Sommer ein schöner Ort für eine Pause. Der Eingang liegt heute direkt beim Bahnhof Hoxton.





1714 entstanden hier Armenhäuser für Witwen von Eisenwarenhändlern, 14 Häuser mit je vier Räumen und einem grossen Garten. Bezahlt wurden sie aus dem Erbe von Sir Robert Geffrye, einem früheren Lord Mayor, der sein Vermögen auch mit dem Handel mit versklavten Menschen gemacht hatte. 1911 zogen die Bewohnerinnen aufs Land, und der London County Council kaufte die Gebäude.
Am 2. April 1914 öffnete das Geffrye Museum. Weil im Viertel viele Möbelbauer arbeiteten, sollte es ihnen Vorbilder zeigen. Später kamen die eingerichteten Zimmer aus verschiedenen Epochen dazu. Von 2018 bis 2021 wurde das Haus für 18 Millionen Pfund umgebaut und erweitert. Seit 2019 heisst es Museum of the Home, auch wegen Geffryes Rolle im Sklavenhandel.
Nichts, und eine Buchung ist nicht nötig.
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Montags ist zu, ausser an Bank Holidays.
Rechne mit etwa 75 Minuten, mit den Gärten etwas länger.
Benannt war es nach Robert Geffrye, mit dessen Erbe die Armenhäuser gebaut wurden. 2019 bekam es einen neuen Namen, auch wegen seiner Verbindung zum Sklavenhandel.
Drei Orte in der Nähe, in Gehreihenfolge.


Mo–Fr 17–24, Sa–So 12–24 Uhr (laut OSM, ungeprüft)
Weinbar an der Hackney Road mit offenen Weinen von kleinen Erzeugern und Kerzenlicht.
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Nur sonntags ca. 8–15 Uhr
Blumenmarkt nur am Sonntag, die ganze Strasse voller Pflanzen, Händlerrufe und kleiner Läden.
Vor 9 Uhr kommen, später wird es sehr eng. Gegen 14 Uhr wird verbilligt. Mit Brick Lane in 15 Minuten verbinden.
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Traceflap fürs iPhoneQuellen: Auswahl und Texte: Traceflap. Zeiten und Preise von den offiziellen Websites, Stand 21.10.2026. Koordinaten: Wikidata (CC0), einzelne Läden © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Angaben ohne Gewähr, bitte vor dem Besuch prüfen. Karte: OpenFreeMap, © OpenMapTiles, Daten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Fotos: Wikimedia Commons, Urheber und Lizenz beim Bild.
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