Was dich erwartet
Mitten im Holland Park, etwas versteckt, öffnet sich ein Stück Japan. Steinstufen führen an einem kleinen Wasserfall vorbei, unten im Teich ziehen Koi ihre Kreise. Die Anlage ist kompakt, aber sorgfältig komponiert: Jede Biegung des Wegs zeigt dir einen neuen Ausschnitt aus Wasser, Fels und Grün. Am stärksten wirkt der Garten, wenn nur wenige Leute da sind und du das Plätschern hörst.
Eine besondere Note geben die Pfauen, die sich frei im ganzen Park bewegen und oft ganz nah an den Wegen stolzieren. Im Herbst färben sich die Ahorne leuchtend rot, dann ist der Garten am fotogensten. Ringsum bietet Holland Park noch mehr: ein halbwilder Wald im Norden, formelle Gärten in der Mitte, eine Orangerie mit Restaurant und die Ruinen von Holland House, vor denen im Sommer Oper gespielt wird. Ganz in der Nähe liegt ein zweiter japanischer Garten zur Erinnerung an Fukushima.
Geschichte in Kürze
Der Kyoto Garden wurde 1991 angelegt und war ein Geschenk der Handelskammer von Kyoto. 2012 kam im Park ein zweiter japanischer Garten dazu, der an die Katastrophe von Fukushima erinnert.
Der Park selbst war einst das Gelände eines Herrenhauses aus der Zeit Jakobs I., des heutigen Holland House. Bei Brandbombenangriffen 1940 wurde das Haus weitgehend zerstört. 1952 kaufte der London County Council die Ruinen und das Gelände vom letzten privaten Besitzer, dem 6. Earl of Ilchester. Heute dienen die Mauerreste als Kulisse für die Freilichtbühne von Opera Holland Park.
Häufige Fragen
Was kostet der Eintritt?
Nichts, der Garten ist gratis.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
Im Herbst wegen der roten Ahorne, und generell dann, wenn wenig los ist.
Gibt es wirklich Pfauen?
Ja, sie bewegen sich frei im ganzen Holland Park und lassen sich oft aus der Nähe beobachten.
Wie lange sollte ich einplanen?
Etwa 40 Minuten, mit einem Spaziergang durch den restlichen Park mehr.